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Mit dem Zug

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Kurpark Treuchtlingen
Der Ausflug nach Treuchtlingen kann sich zu einem Eisenbahnerlebnis hoch drei mausern, wenn Sie Folgendes beachten: Erstens fahren Sie mit dem Zug, das schont die Umwelt und macht Spaß von Anfang an. Zweitens rufen Sie vor der Fahrt die Touristinfo an und erkundigen sich nach den Fahrzeiten des Park-Express. Normalerweise startet der kleine Gartenzug von April bis Oktober jeden zweiten Sonntag. Und drittens verraten Sie am besten gar nichts. Denn wenn Sie dann mit Ihren Kindern den Berg vom Bahnhof hinunter in den Ort gehen, ist die Überraschung umso größer: Auf einmal steht sie vor Ihnen, riesengroß, höllenschwarz und einfach super, die Schnellzuglokomotive, die die Stadt Treuchtlingen am Rand des Parks aufgestellt hat. Daneben gibt es einen Spielplatz, gegenüber dreht der Park-Express die Runde und zu all dem gehört natürlich ein Biergarten. Wenn Ihre Kinder schließlich diesem Eisenbahn-Paradies den Rücken kehren können, sollten Sie noch ein Eckchen weiter zum Kurpark spazieren. Denn hier wartet ein herrliches Klettergerüst. »Schuhe ausziehen!« heißt es beim 120 m langen Barfußpfad, der sich über die Wiese und sogar durch einen Bach schlängelt. Unersättliche Wasserfreaks drehen Runden im Kneippbecken, und schließlich gibt es noch spaßige Skulpturen zu bewundern, die den Park bevölkern. Wer noch mehr Abwechslung sucht, kann in das warme Wasser der Altmühltherme springen oder die Zinnfigurensammlung im Volkskundemuseum (Tel. 09142-20 21 80, April-Mitte Okt Mi-Fr, So 15-18 Uhr) begucken, bevor die Eisenbahn zurück nach Nürnberg fährt.

Adresse
91757 Treuchtlingen
Anfahrt: Zug R6 bis Treuchtlingen. B2 bis Treuchtlingen

Kontaktinformationen
Kur- und Touristinformation: Tel. 09142-20 21 80


Mit dem Rad

Buckenhofer Forst
Im Buckenhofer Forst verstecken sich gleich mehrere Kinderattraktionen. Alle liegen nah beieinander und sind auf breiten und befestigten Wegen selbst für kleine Radler gut zu erreichen. Die Kleinen sind es auch, die gleich am Anfang des Waldes, beim Parkplatz an der Hutweide, ins Jubeln kommen. Auf dem Spielplatz steht nämlich eine Holz-Eisenbahn! Nach dem Eisenbahn-Ausflug geht’s weiter zum Wildschweingehege. Das große Abenteuer aber kommt erst noch. Ein paar hundert Meter weiter hat der Mückenbach einen richtigen Canyon in den Waldboden gegraben und kleine Pedalritter wissen sofort, was da zu tun ist. Runter in die Schlucht und Dämme bauen! Gut, wenn jemand an Schaufeln, Eimer, Gummistiefel und Handtücher gedacht hat. Noch ein Tipp für den gelungenen Cowboy-Abend: Über die Schwabach rüber sind Sie schnell in Uttenreuth, dort tischt der kinderfreundliche Grieche im »Schlößle« leckere Pommes und Grillteller auf.

Adresse
Buckenhof, Anf.: vom Bhf Erlangen Nürnberger Str. bis Röthelheimbad, Kurt-Schumacher-Str. und nach Buckenhof


Gerasmühle
Per aspera ad astra – oder wie der Närmbercher sagt: »Erscht die Erbet, dann es Vergnügen.« Will heißen, vom Bahnhof in Eibach müssen Sie Ihre Kinder erst durch den Ort manövrieren, bevor Sie auf wunderschöne, autofreie Radelwege stoßen. Am besten nehmen Sie die Motterstraße und weiter die Fritz-Weidner-Straße. Wenn Sie die letzten Häuser hinter sich gelassen haben, geht es durch das Überschwemmungsgebiet der Rednitz, über zwei Brücken und durch die idyllische ehemalige Fabriksiedlung.
In Gerasmühle liegt an der Straßenkreuzung eine kleine Wiese mit Steinbänken.
Ein schönes Plätzchen um eine Rast einzulegen. Wenn Ihre Entdecker danach die Räder hinter die Fichten schieben, sehen Sie einen kleinen Pfad: hier wird’s abenteuerlich. Erst geht es über eine Mini-Brücke, dann in einen dunklen Wald. Immer am Bach entlang geht es stets tiefer in den Klingengraben. Nach einigen hundert Metern verengt sich der Weg, und es ist keine Schande, wenn Sie die Räder hier stehen lassen. Nur Mountainbiker jubilieren und spritzen durch den Bach, der mehrmals den Weg kreuzt. Aber auch Fußgänger erreichen bald den hübschen kleinen Wasserfall.
Wieder in Gerasmühle zurück, kreuzen Sie die Straße und zischen auf einem asphaltierten Weg Richtung Stein. Am Weg liegen die Scherenschleiferei Neuwerk, das Freilandterrarium, ein Spielplatz und der verwunschene Faberwald. Heimwärts bringt Sie dann der Zug ab Bahnhof Stein.

Adresse
Nürnberg (Gerasmühle)
Anfahrt: Zug R6 bis Eibach-Bahnhof


Mit dem Auto

Doos mit Aufseß- und Wiesent-Tal
Was tut ein Wasserfall? Richtig: tosen. Wie sagt ein Franke dazu? Auch richtig: doosen. Der Ort Doos ist also nach einem Wasserfall benannt. Der befindet sich gegenüber der Wirtschaft und war früher ein beeindruckendes Naturschauspiel. Über vier Meter hoch soll er gewesen sein. In-zwischen hat das Wasser die Felsen abgeschliffen, ein Gang auf der Holzbrücke darüber ist aber im-mer noch aufregend. Anregend ist der Sinnesgarten der soziotherapeutischen Einrichtung Haus Doos. Versuchen Sie erst gar nicht, sich an den großen Zerr-spiegeln am Anfang vorbei zu schleichen. Ihr Kind hat schon entdeckt, dass Sie darin einen meterlangen Hals haben oder aussehen wie ein kleiner, rundlicher Zwerg! Die Anlage ist gut überschaubar, so dass Sie die Kinder auch alleine loslaufen lassen können. Die kichern dann im Riechzelt, kreiseln durchs Steinelabyrinth oder balancieren auf Baumstämmen. Denken Sie sich derweil etwas zum Loseisen aus, von hier führt nämlich ein kurzer Spaziergang durch das felsenbegrenzte Aufseßtal. Aufmerksame Wandermäuse können in den Felsen Kletterer entdecken! Am Ende wird die Lauftapferkeit mit einem Eisbecher oder einem Tortenstück in der Kuchermühle belohnt. Hat noch jemand Lust auf eine Spritztour? Der Kajak-Mietservice in Doos verleiht Kajaks und Kanus für eine Fahrt auf der Wiesent.

Adresse
Anfahrt: Frankenschnellweg Ri. Bamberg bis Forchheim Süd, B 470 bis Muggendorf, Ortsende links Ri. Engelhardtsberg, dann 3 km bis Doos

Zeiten und Eintritt
Die Abfahrtszeiten sind um 9.30 und 13.30 Uhr. Eintritt Sinnespfad: kostenlos, für Spenden gibt’s eine große »Geldkullerscheibe«.

Kontaktinformationen
www.kajak-mietservice.de
René Busch: Tel. 09196-99 84 23, mobil 0170- 540 81 65


Schwanberg bei Iphofen
Ein Ausflug in Richtung Westen führt zum Schwanberg, einem knapp 500 m hohen und sehr abwechslungsreichen Berg im Steigerwald. Hinauf geht es auf einem alten Weg durch die Weinberge, hier sind wohl ehemals schon Ritter zur Burg hochgestiegen. Oben stehen Klosterbauten und ein Schloss, umgeben von einem fantasievollen Park. Die Kids können eine Aussichtskanzel besteigen und sich in einer Pergola verstecken. Etwas außerhalb der Anlage liegt die nächste Attraktion: der Keltenwall. Die Kelten haben den Schwanberg besiedelt und hinterließen hier die größte altkeltische Höhenbefestigung in Franken. Der Keltenwall ist eine große, gut restaurierte Palisadenwand mit Verteidigungsgraben und Wallaufschüttung. Ein 4 km kurzer Rundweg führt kleine und große Spaziergänger weiter zum Birkensee, zu Biotopen und zu Demonstrationsflächen zum Feldfruchtanbau der Kelten. Am Schluss führen Sie Ihre Kids auf den Spielplatz mit Tastpfad.

Adresse
Anfahrt: Zug bis Iphofen, Bus zum Schwanberg. A3 Ri. Würzburg bis Schweinfurt/Wiesentheid, Landstraße Ri. Iphofen

Kontaktinformationen
Touristinfo Iphofen: Tel. 09323-870306




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